Die heutige Gesellschaft des Verwendens und Wegwerfens
Jetzt wo so langsam die Zeit der Schlussverkäufe und Rabatte zu Ende geht und wir alle wirklich genug haben, wie verrückt in die unzähligen Klamottenläden zu stürmen, um das zu kaufen, worauf wir schon ein ganzes Jahr gewartet haben, ist es aller höchste Zeit für ein paar gedankliche Reflexionen.

Die Dinge, die wir uns heutzutage kaufen, halten immer weniger an, womit wir jedes Mal mehr kaufen müssen, um die unbrauchbaren Dinge zu ersetzen. Folglich stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um einen immer normaler werdenden Brauch unsere Gesellschaft wird, oder ob dieser Kreis vom verwenden und wegwerfen das Produkt einer bestimmten Verhaltensweise ist. Eine Verhaltensweise wonach anscheinend etwas billigeres zu kaufen besser erscheint. Was natürlich völliger Blödsinn ist. Es dreht sich hierbei nicht nur darum, dass in diesem Jahrhundert der Neonlichter mehr fabriziert wird als nötig und somit viel mehr sinnloser Müll entsteht. Es handelt vor allem von einem, man könnte schon fast behaupten „philosophischen“ Konzept der Welt. Denn nicht nur Produkte und Waren halten immer weniger an, sondern auch Liebesbeziehungen, Arbeitsverträge, Freundschaften…..
Während früher die Beziehungen eine halbe Ewigkeit andauerten, warum ist es dann heute so schwer Pärchen zu finden, die die normalen Beziehungsprobleme überstehen und zusammenbleiben? Es ist wirklich absurd anzunehmen, dass man sich früher vielleicht die Partner besser ausgesucht hätte, denn gerade in früheren Zeiten hatten die Menschen gar nicht so viele Gelegenheiten, um andere Leute kenn zu lernen. Nicht so wie heute, wo man fast am jeden Wochenende in einen anderen Club tanzen geht. Warum also werfen wir alles so schnell weg, nur weil es unseren Vorstellungen nicht 100% entspricht? Zudem kann sich das, was wir in einem bestimmten Moment wollen, von einem Tag auf den anderen komplett ändern…komisch.
Das heißt aber noch lange nicht, dass die Dinge heute schlimmer als früher sind. Es handelt sich auschliesslich nur um eine gewisse Mentalität, die sich nicht nur aufgrund von der Finanzkrise und Umweltproblemen stark verändert.
Wir wollen, das alles perfekt und schnell ist. Wir selber bilden unsere eigenwillige Welt. Wir sind in einer Gesellschaft voller Überflüssen aufgewachsen, ohne jemals Hunger gelitten oder einen Krieg erlebt haben zu müssen. Wir bleiben immer und ewig Kinder und hören niemals auf neidisch auf die Nachbarn zu schauen und auf das was sie sich denn gerade so neues gekauft haben. Die meisten wissen einfach nicht die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen und sind nie damit zufrieden, was sie wirklich haben. All diese Dinge produzieren eine immer länger andauernde Frustration, für die wir nicht nur selber verantwortlich sind, sondern auch die unzähligen Medien und Werbeanzeigen. Zudem fühlen wir uns in der Ellenbogen-Gesellschaft von den anderen bedroht, obwohl wir doch alle nur das Gleiche wollen.
Lernen Sie Ihre Partner- oder Freundschaft mit all den positiven und negativen Aspekten zu schätzen. Teilen Sie gemeinsam ganz spezielle Momente, wie z.B. eine Reise nach Spanien. Mieten Sie sich die besten Appartments in Sevilla und entspannen Sie sich einfach mal in einer der bezauberndsten Städte auf der iberischen Halbinsel.






