Candida Höfer: Die Kunst und der Vorgang
Das andalusische Zentrum für zeitgenössische Kunst stellt eine Ausstellung vor, die eine Reihe von Werken aus Fotografie und Architektur der deutschen Künstlerin Cadida Höfer (1944) zusammenstellt, die zwischen 1968 und 2008 in Zusammenarbeit mit der angesehenen Berliner Architekturfirma „Kuehn Malvezzi“ gemacht wurde.

Höfer hat mit diesem Studio zusammengearbeitet, seit sie ein Projekt über die Skulptur der Bürger von Calais in der Documenta 11 in Kassel vorgestellt hat (2001).
Der Titel der Ausstellung „Projects: Done“ stellt den Glauben der Künstlerin dar, dass die Präsentation einer Ausstellung ein wesentlicher Teil des Kunst ist. Auch ist es ein eher ironisches Kommentar über die Idee, die von der Ausstellung selbst suggeriert wird, dass es einen Unterschied zwischen „vollendeten Projekten“ und den alltäglichen Projekten des Künstlers gibt.
Die Projekte von Höfer können erst als „vollendet“ betrachtet werden, wenn sie gezeigt wurden und solch Ausstellung ist schon ein Projekt in sich, da es durch Fristen bestimmt ist und Antworten, die einem steten Zweck, in diesem Fall, Bilder von Räumen in einem bestimmten Raum zu zeigen.
Dieser Methode, die von ihren Lehrern in Düsseldorf begonnen wurde, folgend, zeigen ihre Bilder ein fast ethnographischen Interesse in der Vervielfältigung von Formen der Präsentation zeitgenössischher Kultur und beeinflussen sich in sehr bestimmten Szenarien, wo die Gesellschaft sich entwickelt.
Ihre Karriere über hat sie ihre Kreationen zunehmend auf verschiedene Arten von inneren halb-öffentlichen oder öffentlichen Räumen wie Bibliotheken, Palästen, Museen, Büros, Universitäten, Cafes, Kirchen, Sportanlagen oder Zoos konzentriert.
„Projects: Done“ führt Werke der deutschen Künstlerin wie „Liverpool“, eine Auswahl von Fotos, die auf der Straße gemaht wurden, „Pinball“ (Flipper), ein Werk was als Projekt angesehen wird, was veröffentlicht werden muss, „Türken in Deutschland“, was als Slideshow gezeigt wird, „On Kawara“, was sich mit konzeptuellen Künstlern aus Japan auseinandersetzt und eine Sammlung von Bildern von verschiedenen Parks wie dem Zoologischen Garten.
Die Ausstellung ist noch bis 3. Oktober geöffnet und ist ein toller Blickfang, wenn man Appartments in Sevilla mietet.















